Vorwort und Erfahrung eines Firmenchefs

1.) Ich werde immer gefragt ob es Kataloge gibt ( Online oder Papierform )

NEIN gibt es nicht und das hat folgende Gründe:

 Kataloge sind in der Autosparte sehr kostenintensiv und aufwendig um am aktuellen Stand zu bleiben.

Diese Kosten für die Erstellung und Pflege trägt im Endeffekt der KUNDE was sich auf den Teilepreis auswirkt.

2.) Ersatzteile aus fraglicher Herkunft ( Internet )

Zu  Qualitätsvergleichen hatte ich Bremsscheiben und Klötze für mein  Auto im Internet auf eine Auktionsseite bestellt.

Nach ca. einer Woche sind die Teile dann bei mir eingetroffen, Verpackung war OK und nichts beschädigt.

Bei genauer Betrachtung der Teile wurde mir klar warum die um diesen Preis verkauft werden.

Schlechteste Oberflächenbearbeitung der Bremsscheiben, Riefen und Kratzer mit freiem Auge zu sehen und beim Nachmessen der Dicke dann die nächste Niederlage hier war der Neuzustand im Mittel zwischen Maximal und Minimal.

Fazit der Bremsscheiben: Schrott dem ich nicht mein Leben anvertrauen möchte. ( wurden entsorgt und NIE eingebaut)

So nun zu den ´Klötzen:

Auf den ersten Blick sehen diese bis auf die Oberfläche an der Rückseite ( verkrusteter Schutzlack ) ja ganz gut aus was sich aber als trügerisch herausstellte.

Beim Nachmessen der Befestigungsbohrungen ( Originalteil als Vorlage ) waren dann doch Abweichungen im mm Bereich festzustellen.

Ein Versuchseinbau an meinem Fahrzeug war ohne Nachbesserungen an den Bohrungen nicht  möglich ( Verspannung im Bremssattel, keine Freigabe nach Bremsbetätigung )

 Fazit der Bremsklötze:  Die wanderten in die Tonne.

´Meine persönliche Einstellung zu Schrotteilen auf Versteigerungsseiten: Sparen am falschen Ort.

VERANTWWORTUNGSLOS WENN LEBEN DAVON ABHÄNGT